Aus der 80-Stunden-Woche in ein gesundes und glückliches Leben

Ich bin Lehrerin.

Wahrscheinlich bist du auch Lehrerin.
Wir haben einen extrem wichtigen Job, der gleichzeitig häufig extrem schwierig scheint.
Wir haben gefühlt nie frei.
Wir schaffen Erfolgserlebnisse.
Wir reden uns die Köpfe heiß.
Wir können manchmal nachts nicht schlafen.
Wir fallen in ein Mittagstief.
Wir brauchen Ferien.
Wir sind trotzdem mit Haut und Haar, mit Leib und Seele in diesem Beruf.
In einem Beruf, der in der öffentlichen Diskussion extreme Meinungen und ziemlich krasse Äußerungen hervorbringt:
Man redet mitunter sehr, sehr schlecht mit und über uns, und gleichzeitig werden wir am Ende wichtiger Schul- und Lebensabschnitte beschenkt.
Man schimpft und weint uns hinterher, böse Briefe und hübsche Bildchen gibt’s regelmäßig.
Es gibt viel zu wenige von uns, dabei haben wir so einen wunderbaren und wichtigen Beruf!
Wenn ich dir sage, dass für mich als Lehrerin eine Arbeitswoche von 60 bis hin zu 80 Stunden über Jahre „normal“ war, überrascht dich das sicherlich nicht. Ich wollte in meinen ersten Berufsjahren ALLES richtig machen, all meine Energie den Kindern zugute kommen lassen und alles so gut machen, wie ich nur maximal konnte. Natürlich war ich auch genau so für meine drei Kinder da — als faktisch allein erziehende Mutter …
Mein Leben war nun insgesamt kein langer, ruhiger Fluss. 
Die Geschichte mit der Schüssel, die man am besten gefüllt hält und aus der man nur das gibt, was ohnehin von alleine überfließt, kannte ich nicht.
Ich habe es immer vom Lebenden genommen, meine Substanz immer weiter reduziert.
Dabei zeigten sich tolle Ergebnisse und die Rückmeldungen waren wunderbar! 
Und dann irgendwann stand ich an dem Punkt, den ich DIR gerne ersparen würde.
Dazu gleich mehr.

Ich hörte vor einiger Zeit ein Lied, dessen Interpreten ich gar nicht kenne. Er besingt das Leid der Lehrerinnen (und Lehrer). Da heißt es im Refrain: „Aber einen hat das Schicksal wohl ganz fürchterlich verflucht – das ist der Lehrer, der hat sich sein Elend selber ausgesucht!“ Was für ein merkwürdiger Song! Im Text wird deutlich, warum das für ihn so ist.

Unter anderem geht es darum, dass Eltern nur noch Lehrer hauen, nicht mehr die Kinder.
Schule würde den Lehrer krank machen und dieser denkt, er habe es verdient.
Er singt, dass Lehrer Sein etwas für Jungs wäre, die die Gefahr lieben.
Es geht um Magengeschwüre, Schlaflosigkeit, Besuche beim Psychiater,
und die Tatsache, dass man „subversive Sausäcke“ zu unterrichten hätte.

Ich habe gedacht, ich höre schlecht!

Irgendwie drückt dieses Lied Verständnis und Mitgefühl auf sehr sarkastische Art aus.
Verrückterweise ist sogar ein bisschen was Wahres dran.

Wir haben uns aus tiefer innerer Überzeugung einen Job ausgesucht, dessen Bild in den meisten Köpfen ganz schön schräg ist.
Wir wollen trotzdem genau das tun.
Wir wollen immer besser werden mit der Zeit.
Wir wollen Erfahrung sammeln und diese weitergeben.
Wir wollen mit unserer Arbeit alt und glücklich werden.

Aber das gelingt, zumindest in der Grundschule, den allermeisten nicht: Die Wahrscheinlichkeit, deutlich vor dem Erreichen des Pensionsalters in Altersteilzeit zu gehen oder sich vorzeitig pensionieren zu lassen ist extrem hoch. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Grundschullehrerinnen war, als ich das letzte Mal gefragt habe, doppelt so teuer, wie das gleiche Produkt für Lehrkräfte am Gymnasium. Das ist kein Witz.

Mit all dem Wissen bin ich 20, 25 Jahre durch’s Lehrerinnen-Leben gegangen. Ich habe, ohne es wirklich zu merken, mehr und mehr an Stabilität verloren und dann hat es eines Tages tatsächlich gekracht: Autounfall, Totalschaden, Krankenhaus. Ich war nur leicht angekratzt im Gesicht vom Airbag, aber mein Auto gab es nicht mehr. Von der Versicherungssumme konnte ich mir ein neues kaufen und fahren sollte ich auch möglichst schnell wieder.

Ich hatte zwischen all dem damals genug Zeit, um zu überlegen, was denn gewesen wäre, wenn’s das jetzt gewesen wäre.
Und ich kann dir sagen, dieser Gedanke hat mich schockiert.

Mir wurde bewusst, dass ich jede Menge Baustellen hatte, vor allem im Privaten.
Auch in meinem Beruf hatte ich an so vielen Stellen „rausgehauen“.
Und nirgendwo hatte ich darauf geachtet, dass genug für mich übrig blieb.
Ich war leer und ausgebrannt.
Offensichtlich hatte mein Körper das schon verstanden, mein Kopf aber noch nicht.
Ich wusste igendwie nicht, wie Veränderung gehen sollte!
Mein Körper zog noch zweimal die Reißleine:
Zuerst kam ein Bänderriss, aber der war dann auch nach einem Vierteljahr wieder verheilt. Und ich machte weiter.
Dann kam der totale Schlag ins Kontor: Schwindel. Zum Glück kein Hörsturz. Ein Kubikzentimeter deines Innenohrs entscheidet darüber, ob du stehen und dich bewegen kannst — oder ob das eben nicht geht. Und ich war komplett ausgeknockt.
„Mir reicht’s!“ Das war die klare Nachricht meines Körpers an mich.
Wieder Pause.
Mehrere Wochen.
Wirklich NICHTS tun.
Und dann diese ganzen Gedanken aushalten.
Wo Yoga mir bei der Regeneration des Bänderrisses geholfen hatte, war jetzt gar nichts möglich.
Ich konnte mich NICHT bewegen.
Ich lag im Krankenhaus.
Ich konnte nur denken und denken und denken.
Ich meditierte quasi tagelang pausenlos, ohne mir dessen wirklich bewusst zu sein.
Mit jeder Augenbewegung wurde mir fast übel.
Ich musste das Stehen und Gehen, das Drehen des Kopfes neu erlernen.
Und viele Wochen später war es dann endlich so weit: Ich praktizierte das erste Mal wieder Yoga.
Ich weiß nicht mehr genau, wie das war. Aber ich erlebe seit dem meinen Körper so bewusst! Ich spüre, wenn ich gut und wenn ich nicht so gut für ihn sorge. Ich hab’s quasi endlich kapiert und es ist mir endlich klar, wie wichtig dieses Vehikel für das Wohlergehen meiner Seele ist. Und ich habe verstanden, dass ich nur glücklich sein kann, wenn ich gut für diesen Körper sorge.
Nur dann kann ich den Job gut machen, der meine Berufung ist — Lehrerin sein.
Oder noch besser: Lehrerin für Lehrerinnen!
Seit dem habe ich mich kontinuierlich weitergebildet. Bin meinen Yogaweg gegangen, Yogalehrerin geworden, unterrichte und praktiziere selbst regelmäßig. Ich habe eine Ayurveda-Ausbildung gemacht und vervollständige das alles nun durch Yoga-Ayurveda-Therapie.
Damit ich für DICH da sein kann.
Damit ich DIR zeigen kann, wie’s geht.
Damit DU als Lehrerin stabil bleiben kannst.
Damit DICH dein Lieblingsjob weiterhin glücklich macht.
Damit DEIN Leben und Wirken als Lehrerin kraftvoll bleibt.
Lass dich von mir aufbauen, innerlich und äußerlich. Je früher du die Zeichen erkennst, desto leichter ist es, all deine Reserven wieder aufzufüllen. Du profitierst von der ganzen Bandbreite meiner Erfahrungen. Ich unterrichte, seit ich 6 bin (genau, auf der Terrasse die Nachbarskinder) und professionell seit 1992, als ich begann, mein Lehramts-Studium mit Volkshochschulkursen zu finanzieren. Ich habe die ersten PC-Kurse für Lehrkräfte in Niedersachsen geleitet, habe im Kinderheim gearbeitet, war Dozentin, Trainerin für Trainer, Masterteacher, Vortragende, kreativer Kopf und — immer und vor allem — Lehrerin.
Wie du.
Ich weiß, dass du diesen Job liebst.
Darum bist du hier!
Genau deswegen suchst du nach Wegen, dich und deine Gesundheit neu aufzustellen.
Du hast die Lösung gefunden.
Melde dich bei mir, ich freue mich!
2019-07-16T19:05:30+02:00